Projektbeschreibung

Das Präventionsprojekt Netzgänger 3.0 vermittelt Schülerinnen und Schülern zwischen zehn und zwölf Jahren einen risikoarmen, reflektierten und funktionalen PC- und Internetgebrauch.

Dafür werden Schüler und Schülerinnen der 9. Klasse (Realschulen) bzw. der Oberstufe (Gymnasium) von Condrobs e.V. zu Peer-Tutoren ausgebildet. In Tutorien, die in eigenständiger Organisation an den Schulen stattfinden, vermitteln sie ihr Wissen an die Schülerinnen und Schüler der 5. oder 6. Klasse. Unter Ablauf wird dieser ausführlich dargestellt. Im Anschluss an das Projekt findet ein Elternabend an der Schule statt, der von Condrobs e.V. und den Peers geleitet wird. Jede Schule, die sich zur Teilnahme am Projekt Netzgänger 3.0 entscheidet, verpflichtet sich gleichzeitig einen Elternabend durchzuführen. Das Konzept hierfür können Sie hier einsehen.

Für interessierte Lehrkräfte haben wir Antworten auf häufige Fragen zur Projektdurchführung gesammelt.

Das Projekt umfasst für Realschulen drei, für Gymnasien vier Module, die in den Tutorien besprochen werden: Virtuelle Spielewelten, Soziale Netzwerke, Cybermobbing und Smart im Netz. Hier erfahren Sie, welchen Hintergrund diese Themenbereiche haben und welche Inhalte vermittelt werden.

Ergänzt wird das Peer-Projekt durch optionale Angebote an die Lehrkräfte. Diese können in der 5., 6. oder 8. Jahrgangsstufe das Präventionsprojekt "Anti-Mobbing-Koffer: Gemeinsam Klasse sein" umsetzen.

Des Weiteren besteht für die jeweilige teilnehmende Schule die Möglichkeit in einem sogenannten Werbinar zusätzlichen Input durch eine Expertin in Sachen Rechtshilfe zu erhalten. Dabei werden beispielsweise wichtige Fragen über Datensicherheit, sowie mögliche Rechtsfolgen in einer Art Videokonferenz interaktional bearbeitet. Weitere Informationen dazu unter www.law4school.de

Unter Hintergrund-Informationen haben Sie die Möglichkeit, sich vertiefter über einige Aspekte des Projektes zu informieren: Wie häufig nutzen Kinder- und Jugendliche das Internet? Was versteht man unter einem "riskanten Gebrauch"? Warum arbeitet Netzgänger 3.0 mit dem Peer-Ansatz?